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Die Geschichte des Löschzuges als Feuerwehreinheit in Unterdorf beginnt im Juli 1912 mit sehr
einfachen Mitteln. Die damals vorhandenen primitiven Gerätschaften wurden im Ernstfall auf
Pferdefuhrwerken gezogen.


Das derzeitige Feuerwehrhaus in Unterdorf wurde im Herbst 1982 bezogen. Aus Platzgründen
musste damals dieses Haus errichtet werden. Die aktive Mannschaft bestand damals aus ca. 30
Personen. Heute verfügt der Löschzug Unterdorf über zwei Einsatzfahrzeuge und insgesamt 78
Mitglieder. Die Platzverhältnisse sind seit Jahren wieder ausgesprochen eng, sodass sich teilweise
2 Feuerwehrmänner einen Umkleidespind teilen müssen, und das nur knapp einen Meter neben
den Einsatzfahrzeugen in der Fahrzeughalle.

Einsatzschwerpunkte sind die durch Thalgau verlaufende Westautobahn, die beiden großen
Landesstraßen und das Gewerbegebiet nahe der Autobahnabfahrt. Mit dem Ankauf eines
Grundstückes durch die Gemeinde Thalgau unter Bürgermeister Martin Greisberger, startete für
den Neubau-Ausschuss eine intensive Ideenfindungs- und Planungsphase. Im Neubau finden sich
Stellplätze für 3 Fahrzeuge, Umkleiden für die Aktive Mannschaft, Bereitschafts- und
Schulungsräume, sowie ein Schlauch- und Übungsturm. Gespräche mit der Gemeindevertretung,
dem Landesfeuerwehrverband und anderen Feuerwehren führten schließlich zu dem Entschluss,
ein Feuerwehrhaus aus Vollholz zu bauen und damit Vorbild im nachhaltigen Kommunalbau zu
werden. Architektonisch verantwortlich für die Holzbauweise zeichnet Simon Speigner, der
verschiedene Holzbaupreise und den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit gewinnen
konnte. Als Fundament dient ein Betonkeller, worauf später das komplette Feuerwehrhaus in
Brettsperrholz-Bauweise errichtet wird. Die Schalung, Lattung rund um das Feuerwehrhaus,
der Schlauchturm und die Unterkonstruktion werden aus Thalgauer Tannenholz erstellt.

Heimische Hölzer sollen dazu beitragen, Transportwege und damit natürlich auch den CO2-Ausstoß
zu minimieren. Die Thalgauer Waldbesitzer spenden für dieses Projekt etwa 200 Festmeter Tannenholz,
damit auch die Rohstoffbeschaffung für diesen Neubau als Vorzeigeprojekt gilt.

Text und Bilder: LZ Unterdorf

 

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